Fairplay Tour
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Teilnehmerinformationen

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Fair Play Camp der Großregion 2021  

Umwelt - Mensch - Bildung

10.-17.07.2021

 

Was ist das Fair Play Camp?

21 Jahre lang stiegen in der letzten Woche vor den Sommerferien ca. 300 Jugendliche aus Rheinland-Pfalz, Saarland, Belgien, Luxemburg und Frankreich auf ihre Fahrräder, um gemeinsam eine Runde durch die Großregion zu radeln.

Dabei setzten sich für Fairness und grenzüberschreitende Zusammenarbeit und offene Grenzen ein, trugen aber gleichzeitig auch einen aktiven Teil zur Entwicklungszusammenarbeit bei.

Im vergangenen Jahr musste diese große Runde für die Schüler coronabedingt ausfallen. In einer einzigartigen Aktion fuhr Extremradler Helmut Wolf alleine und ohne Unterbrechung die vorgesehene Strecke ab.

Da in diesem Jahr auch noch keine Runde durch die Großregion möglich ist, änderten die Organisatoren Klaus Klaeren und Herbert Ehlen ihr Tourkonzept in ein Campkonzept um. Von der Gesamtschule Eifel in Blankenheim fahren ab dem 11. Juli sechs kleine Radgruppen (30)  bis zu 7 Themenrouten ab, die auch einen pädagogischen Charakter beinhalten. Neben der dem Fahrradtraining müssen sich die Schüler durch Internetrecherche auf die einzelnen Themengebiete vorbereiten.

Zusätzlich erhalten die Schüler nach dem Abendessen "Denkanstöße" in Themen, die in der Schule zu kurz kommen: Alltagsrassismus, Cybermobbing, Umwelt, Klima, wie geht gute Schule, Religion und junge Menschen, u.ä.

 

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Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten im Alter von 12 –  25 Jahren. Dabei erfolgt die Anmeldung über Teams die in der Regel aus 5 Teilnehmer/innen und einem Betreuer bestehen.


Was bietet das Fairplay Camp der Großregion den Teilnehmern?

Zuerst einmal ein tolles, nachhaltiges Gruppenerlebnis, bei dem einmalige Landschaften und Regionen erfahren und viele Freundschaften geschlossen werden.

Das neue Konzept Fair Play Camp ist untertitelt mit Umwelt, Mensch und Bildung. Es soll eine spannende, interessante und zugleich lehrreiche Woche für viele Jugendliche sein und nicht eine Verlängerung der Sommerferien. Dieses neue Konzept ist eine größere Herausforderung für alle Beteiligten, kann aber wesentlich fruchtbarer sein als der bisherige Ansatz. Durch Vorbereitung und Nachbereitung können die Schüler/innen sich z.B. in Sachen Medienkompetenz verbessern. Dadurch, dass wir uns mit sechs Themengebieten beschäftigen, wird auch die Allgemeinbildung gefördert.

Da die Austragung des Camps wegen Corona auch noch kurzfristig abgesagt werden kann, ist eine Bestellung von einheitlicher Tourbekleidung nicht möglich. Daher werden kurz vor Juli drei Funktions-T-Shirts mit dem Logo des Camps bestellt, die dann in Blankenheim ausgehändigt werden. Außerdem erhält jeder einen Helm. Diese T-Shirts werden während der Sternfahrten getragen, damit wir ein einheitliches Bild abgeben. Nach 21 Tourjahren sind so viele Tourtrikots im Umlauf, dass es den Teilnehmern des diesjährigen Camps nicht schwer fallen dürfte, sich mit diesen einzudecken. Man kann natürlich auch mit eigenen Trikots fahren, über die man dann die Funktions-T-Shirts streift.

In der Woche werden die Teilnehmer mit Getränken und Essen verpflegt.

Was erwartet das Fair Play Camp von den Teilnehmern?

Da täglich zwischen 80 und 100 km gefahren werden, wird von den jungen Sportlern eine gute Vorbereitung erwartet. Ebenso versteht sich faires Verhalten und aktives Mitwirken an der Tour von selbst.

Das Training mit dem Rad zur Vorbereitung auf das Camp wird in diesem Jahr auch zum Spendensammeln genutzt, da in den Schulen coronabedingt kaum große Lebensläufe durchgeführt werden können. Teamleiter, Schüler, bzw. deren Eltern schließen mit Sponsoren Verträge für Spenden ab, die sie durch Radeln, Laufen oder Wandern verdienen wollen. Die Kilometerzahlen werden in eine App eingetragen. Ist die Kilometerzahl erreicht, überweist der Sponsor die Spende an die Welthungerhilfe.

Die Übernachtung erfolgt in der Turnhalle bzw. möglicherweise wegen Corona in Klassenräumen.  Schlafsäcke und Isomatten müssen mitgebracht werden.

Was kostet die Teilnahme am Fair Play Camp?

Jeder  Teilnehmer zahlt für die 8 Tage Betreuung, Versicherungen, Verpflegung und die angesprochene Bekleidung einen Teilnehmerbeitrag in Höhe von 200€.

Darin eingeschlossen sind 50€ als Spende für das Tourprojekt in Ruanda.

Ablaufplan

10.07.2021 -17.07.2021 in der Gesamtschule Eifel in Blankenheim

10.07. Ankunft der Teilnehmer - möglichst mit dem Rad.

Eintreffen der Radler am Schulzentrum. Einrichten in den Unterkünften – wenn Corona es zulässt, in der Dreifachhalle, ansonsten Verteilen in Klassenräume. Nach dem Abendessen findet in der Mensa der Schule ein Eröffnungstreffen mit Referaten zu den Spendenprojekten in Burundi und Ruanda, zur Geschichte der Fair Play Tour, zur Entwicklung Europas und zu den Zielen der Tour bzgl. der Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen statt.

11.07. – 16.07. Die sechs Radgruppen (max. 30 Pers.) fahren nacheinander die einzelnen Themenrouten ab:

Vogelsang, Kermeter, Kommern, Strempt(Nettersheim), Effelsberg, (Ahrtal), Dauner Maare, Hohes Venn (Botrange)

17.07. Abreise mit dem Rad nach dem Frühstück in Blankenheim

Täglich: Frühstück 7:00 Uhr und Abendverpflegung (warm) 18:30 Uhr jeweils in Blankenheim.

Mittagsverpflegung (Butterbrote) an den einzelnen Zielpunkten durch Begleitfahrzeuge

Vogelsang, Wilder Kermeter, Freilichtmuseum,  Effelsberg, Daun, Botrange, Nettersheim