04.07.2013 | 04.07.2013: 6. Etappe Saarbrücken – Ottweiler

Beim Blick aus der Halle wollten wir heute morgen unseren Augen nicht trauen: schon wieder Regen! Die Vorhersage war doch so positiv gewesen! Aber es sollten die letzten Tropfen des Tages gewesen sein. Nach einer abwechslungsreichen, köstlichen, morgendlichen Stärkung stiegen wir bestens gelaunt auf die Räder. Nach einem Trullala für die Superköche fuhren wir im kalten Morgentau los.

Der erste Empfang erwartete uns am Saarufer in Saargemünd, wo der stellvertretende Bürgermeister Saargemünd Lett erneut auf die Bedeutung von Fairplay hinwies und uns als die Botschafter des Fairplay bezeichnete.

Fernande Rachel begrüßte insbesondere die Belgier und Luxemburger und hob die Deutsch -Französische Freundschaft hervor, er lobte vor allem den deutschen Beitrag.

Anschließend durften wir alle nach Lust und Laune posieren für die Teamfotos. Dabei erzielten wir manch lustige und kreative Ergebnisse (siehe Bildergalerie).

Den Wechsel von Deutschland nach Frankreich und wieder zurück über die offenen Grenzen bemerkten wir nur anhand der unterschiedlichen Begrüßungen und Fan-Rufe, die von Bonjour und Salut zu Guten Morgen und Hallo wechselten.

Die Weiterfahrt war sehr eintönig, da es nur den monotonen Radweg entlang ging, was manchmal gefährlich ist, da die Konzentration nachlässt. So hatten wir auch einige kleine Unfälle zu verarzten. Es entstanden zudem größere Lücken zwischen den einzelnen Gruppen. Dies erwies sich wieder mal als große Herausforderung für die Kondition der Überholer.

Die Mittagspause verschob sich um fünf Kilometer nach Kirkel, wo wir freundlich empfangen wurden. Nach der Stärkung am Rosinenbrot-Buffet genossen wir dösend die warme Sonne.

Die zweite Hälfte des Tages wurde etwas hügeliger und machte so auch mehr Spaß. Das perfekte Radfahr-Wetter hob die Stimmung zusätzlich.

Laut und voller Elan fuhren wir nach der entspannten Etappe in Ottweiler ein. Dort begrüßte uns die Landrätin Hoffmann-Bethscheider mit einer lockeren Rede, die bei uns allen gut ankam. Sie zeigte Bewunderung für unser Engagement und unser Durchhaltevermögen und bezeichnete uns als Stimmungskanonen. Sie richtete anschließend vor allem Worte an die Teilnehmer aus Ottweiler.

Das gute Essen (es wurde auch an die hungrigen Vegetarier gedacht) in der Sporthalle wurde getoppt durch die Einladung der Sparkasse zum Eisessen in der Stadt.

Nach dem Abendessen versuchte die Welthungerhilfe noch eine Liveschaltung nach Kigali in Rwanda. Leider war die Tonqualität so schlecht, dass Fragen noch außerhalb des Interviews in der Halle von unseren ruandischen Mitfahrer Valence beantwortet wurden.

(Von Hannah Steffes, Anita Steiger, Mirco Reiz)

 

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