02.07.2013 | 02.07.2013: 4. Etappe Mersch – Metz

Heute stand eine flache Etappe über 115 Kilometer auf dem Plan, die sich aber später aufgrund verschiedener Faktoren auf 130 Kilometer steigern sollte.

In Schengen machten wir unsere Mittagspause und schöne Gruppenfotos am Europadenkmal.

Die ersten Probleme gab es bei einem in Luxemburg geplanten Empfang, der dann doch ausfiel. So kam es zu einer Verzögerung, die aufgeholt werden sollte. Erschwert wurde die Situation noch durch häufige Sperren auf Radwegen, die man nur in Einerreihe durchfahren konnte. Das Resultat war ein Ziehharmonika – Effekt: Während die vorderen Gruppen schon wieder gesammelt beschleunigen konnten, warteten die hinteren Gruppen noch vor dem Hindernis. Hatten auch sie das Hindernis durchquert, mussten sie stark beschleunigen und dem Feld hinterher eilen. Dies war vor allem für die Überholer, also die Fahrer, die Wege absichern und anschließend das Feld wieder überholen müssen, extrem kräftezehrend. Das gesteigerte Tempo schafften nicht alle. Hinzu kam noch die Hitze. In der Folge hatten wir bald mehr Ausfälle als Plätze in den Begleitfahrzeugen, was unsere Logistik schwer auf die Probe stellte.

Trotz all dieser Erschwernisse, war die Stimmung bei den Radfahrern grandios und es wurde wieder viel gesungen.

Letztendlich kamen wir alle gut in Metz an, heute ohne Stürze, dafür mit einigen Sonnenbränden. Hier wurden wir wieder herzlichst begrüßt. So empfingen uns hinter der Kathedrale die stellvertretende Bürgermeisterin, Fernande Rachel und der Regionsleiter, der in seiner Ansprache die Deutsch-Französische Freundschaft betonte, für die ja auch unsere Fairplay Tour steht.

Bei diesem Empfang gab es noch kleine Snacks und Getränke, die wir nach dieser Etappe auch bitter nötig hatten. In unserem Etappenziel und Schlafplatz in einer Sporthalle in Metz gab es dann auch Abendessen, das dann leider etwas knapp ausfiel. Einige besuchten dann auch im Anschluss die schöne Innenstadt von Metz, um sich zusätzliche Kalorien zu genehmigen.

 


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