01.07.2013 | 01.07.2013: 3. Etappe Vielsalm – Mersch

Nach sehr frühem Aufstehen um 6:30 Uhr ging es zum Frühstück. Allerdings fing das Frühstück erst um 7:30 Uhr an. Also standen wir alle gemeinsam frierend und wartend im Schatten der Schule. Nach einer sättigenden Mahlzeit mit einer leckeren Nuss-Nougat-Creme stellten sich die Gruppen zum Losfahren auf.

Wie wir es bereits gewohnt waren, ging es hügelig in Belgien erstmal weiter. Ohne dass es uns richtig klar war, befanden wir uns nach einiger Zeit bereits in Luxemburg. Jeder kleine Hügel wurde erfolgreich mit Hilfe des Klassikers „Highway to hell“ erklommen, welcher lautstark gesungen wurde. So war uns kein Berg zu hoch, als dass wir den nicht mit einem Lächeln auf dem Gesicht und vibrierenden Stimmbändern bezwungen hätten!

Das Wetter entsprach nun auch unserer Laune: sonnig und fröhlich. Nach einer entspannten Pause ging es dann gestärkt weiter. Unsere Anstrengung bis zur Mittagspause machte sich bezahlt, da es nach der Pause lange bergab ging.

Auf den letzten Kilometern gaben alle nochmal Gas, da alle schnell zum hochgelobten Etappenort Mersch wollten. In Mersch wurden wir dann aufs Herzlichste begrüßt und gelobt. Eine große Freude war es, als wir sahen, dass die Paris-Berlin-Fahrer zu uns gestoßen waren. Alle freuten sich sehr über das Wiedersehen bekannter Gesichter der alten Tourhasen.

Bei der Ankunft fuhren wir erst ein Ehrenrunde um die Schule, wo wir jubelnd empfangen wurden. Anschließend begrüßte uns Schulleiter Herr Wagner und erklärte uns den Ablauf des Abends mit einem Konzert für die, die aufs Essen warten. Seine Rede wurde mit großem Jubel erwidert, denn allein bei dem Gedanken an Mersch steigt die Stimmung im Tourtross schon um Welten. Hier kommen wir sehr gerne hin. Und auch heute zeigte sich wieder warum: Die Schule ist nagelneu, super gepflegt und das Essen einfach ein Traum. Wieder gab es leckere Kartoffeln, frischen Salat und verschiedene Würstchen, Fleischspieße und Hähnchenschenkel vom Grill.

Nach Herrn Wagner begrüßte uns der Vertreter der Gemeinde Mersch mit dem Hinweis, dass wir nun wirklich in der Mitte Europas angekommen sind. Auch er erntete großen Jubel bei seinen Worten, dass wir in Mersch auch weiterhin immer willkommen sind. Er gab den Jugendlichen noch mit auf den Weg, wie wichtig es ist, in jungen Jahren Freundschaften zu schließen, denn diese halten oft ewig. Die FairPlay Tour ist immer wieder eine Möglichkeit, diese Freundschaften aufzufrischen.

Klaus Klaeren verwies im Anschluss an eine Bemerkung von Tourfahrern, die bei der Fahrt über die Grenze, vom „gelobten Land“ sprachen: Das Wetter wurde in Luxemburg immer besser und auf den Straßen rollte es besser.

Gleichzeitig konnte er die Teilnehmer der Paris-Berlin Tour begrüßen, die in Mersch auf uns trafen und uns jetzt auf ihrem Weg nach Berlin bis Trier begleiten werden.

Gemeinsam ging es in einer Riesengruppe von 340 Radfahrern zum Abendessen in der Merscher Schule.

Es war ein ereignisreicher, harter Tag, aber dennoch haben wir ihn, dank dem schönen Wetter, sehr genossen.

(Von Hannah Steffes und Anita Steiger mit Ergänzungen von Mirco Reiz)

 


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