Fairplay Tour 2012 - Tagebuch: 6. Etappe - 29. Juni 2012

Bei Nebel starteten wir um 8:30 Uhr in Bütgenbach und legten schon nach kurzer Zeit ein beachtliches Tempo an den Tag, da wir einige Sponsorentermine einzuhalten hatten. Auch diese Termine sind schließlich wichtig für die Tour, da ohne unsere Sponsoren diese Charity-Tour gar nicht möglich wäre. So hielten wir unter anderem in Jünkerath bei der Reifen-Firma MLX, die uns unter anderem den LKW stellt, mit dem unsere Taschen und Schlafsäcke von Zielort zu Zielort transportiert werden. Dort erhielten wir zusätzlich noch einen Spendenscheck für unser Projekt in Ruanda. Auch in Jünkerath treten wir eine Runde vor der versammelten örtlichen Schülerschaft, deren tosender Applaus echt gut tat.
Weiter ging es zur Mittagspause nach 50 Kilometern in Gerolstein, wo wir ebenso freudig empfangen wurden. Auch hier erwartete uns bereits ein Vertreter der Gemeinde mit einem Spendenscheck für die Welthungerhilfe. Zudem war ein Vertreter unseres neuen Hauptsponsors, den Sparkassen vor Ort, der uns Mannschafts-Leibchen für den Sportunterricht verteilte. Den beeindruckensten Auftritt sollten wir dann aber bei der Sparkasse in Bitburg erhalten.
Doch erst einmal fing es in Gerolstein an zu regnen. Da keine große Aussicht auf Besserung bestand, fuhren wir halt im Regen los. Und tatsächlich, es wurde nicht besser, zwischendurch sogar erst einmal schlimmer. So kamen wir nach insgesamt 100 Tageskilometern durchnässt in Bitburg an, wo uns die Bitburger Brauerei für unsere Wartezeit Unterschlupf gewährte.
Unseren eigentlichen Empfang hatten wir dann im Innenraum der Sparkasse. Das war schon sehr beeindruckend, 300 Radfahrer in dieser Halle. Wir wurden mit Obst, Riegeln und Getränken verpflegt, bevor die Verantwortlichen zu Wort kamen. Auch hier wurde unsere Spende an die Welthungerhilfe erneut erhöht, dieses Mal um 1500 Euro. Der Vorstand der Sparkasse drückte uns seinen Respekt aus und betonte seinen Stolz darauf, dass die Sparkasse ein so großartiges Projekt unterstützen kann.
Hier in Bitburg sind jetzt einige im Schwimmbad, andere vertiefen die vielen Freundschaften, die hier geschlossen wurden.
Wir freuen uns morgen auf unsere Ehrenrunde in Trier zur Arena und natürlich auch auf zuhause, eine warme Dusche und ein gemütliches Bett. Denn auch das lernt man nach diesen acht Tagen noch mehr zu schätzen. Trotzdem vermischt sich die Freude, es geschafft zu haben, mit etwas Traurigkeit darüber, dass eine schöne Woche mit vielen Gesprächen, Erlebnissen und neuen Kontakten nun zu Ende geht.