Fairplay Tour 2012 - Tagebuch: Samstag, 23. Juni 2012

Am heutigen Samstag startete, nach langer Vorbereitung, nun endlich die 14. Fairplay Tour der Großregion mit einer Sternfahrt nach Mainz. Im dortigen Gymnasium Theresianum trafen ab ca. 15:00 Uhr nach und nach die verschiedenen Tourgruppen ein und kümmerten sich zunächst um die grundlegenden organisatorischen Dinge. Dazu gehörten neben der Schlafplatzsuche der Umtausch nicht passender Tourkleidung, Informationen zu den kommenden Tagen und das Abendessen.
Um 19:00 Uhr fand in der Aula des Gymnasiums die offizielle Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen Tour statt. Begleitet wurde die Veranstaltung vom hervorragenden Schulchor, die mit der Darbietung einiger Musikklassiker glänzten.
Die Eröffnungsrede hielt der Schulleiter des Gymnasiums Helmut Schmid, gefolgt von Herbert Tokarski vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz. Die folgenden Grußworte der LSB Präsidentin Karin Augustin betonten die Bedeutung der Tour für die Schüler.
Ihr folgte Herr Hoffmann von der Welthungerhilfe, der den Bogen spannte von den beiden diesjährigen Jubiläen (30 Jahre Partnerschaft RLP zu Ruanda und 50 Welthungerhilfe) zur FairPlay Tour, die auf eindrucksvolle Weise beide Projekte miteinander verbindet. Wie fruchtbar diese Verbindung ist, zeigen die erreichten Projekte: 10 Projekte wurden mit über 2 Mio. Euro unterstützt. So betonte Herr Hoffmann wie Schüler durch ihr Engagement Schülern in Ruanda helfen, durch Bildung der Armut zu entfliehen. So hilft die aktuelle Tour 6 neue Klassenräume einzurichten, die sanitären Anlagen zu verbessern und eine Regenwasserzisterne zu bauen. Er übermittelte gleichzeitig den Dank der Schüler aus Ruanda für die Hilfe der vergangenen Jahre.
Die Vertreterin unseres neuen Sponsors, der Sparkassen, Frau Gölzer zeigte die Parallele ihrer Unternehmensphilosophie „menschlich, nah, fair“ zur FairPlay Tour auf. Die Sparkasse unterstützt daher Jugendliche aus der Überzeugung, dass Bewegung für eine gesunde Entwicklung unabdingbar ist.
Als letzter offizieller Redner kam als Vertreter des Eurosportpool Helmut Loenenbach zu Wort, der den Ehrgeiz der Organisation  betonte, noch mehr Menschen mit ins Boot zu nehmen.
Schließlich richtete Noch Tourorganisator Herbert Ehlen einige Worte an die versammelten Schüler und dankte ihnen für ihren Respekt, der bei vielen Großsportveranstaltungen oft zu wünschen übrig lässt. Die Fairplay Tour redete aber nicht nur über Fairplay, hier wird FairPlay gelebt. Er fasste die Tour in drei wichtige Ziele zusammen: vernünftiges Verhalten, Leistungsbereitschaft und Solidarität für Menschen, die es nicht so gut haben wie wir.
Schließlich zeigte ein von Kurt Laux produzierter Film einen kurzen Überblick über die Realität in Ruanda.