22.04.2020 | Die ausgefallene Fairplay Tour 2020

Das Wort "ausgefallen" hat im Deutschen zwei Bedeutungen, eine negative und eine positive. Mit der negativen Seite schlagen wir uns z. Zt. herum: Von den Olympischen Spielen, dem Oktoberfest, dem Schulunterricht bis zur Fairplay Tour - eine Liste, die ganze Bände füllen würde. Die Welt scheint stillzustehen. Es ist nichts mehr, wie es vorher war. Für viele Menschen bedeutet dies ein Trauma, für nicht wenige ist die Lage sogar existenzbedrohend. 

"Ausgefallen" im positiven Sinn meint etwas nicht Alltägliches, besonders Kreatives oder Außerordentliches.

Ich möchte euch hier von einigen positiven Beispielen berichten, von ausgefallenen Ideen, welche die desaströse Spendenentwicklung in der Coronazeit etwas abmildern.

Familie Diederichs aus Basberg, deren Kinder Simon und Maja die Tour 2020 mitfahren wollten, sammeln in ihrem kleinen Heimatort Basberg Spendengelder durch Nähen von Mundschutzen oder Reibekuchen- und Flammkuchenbacken für den ganzen Ort. Weitere Aktionen wie das ausgefallene Schutzhüttenfest sind bereits fest geplant. Ihr Ziel ist eine Spendensumme über 2000 €.

Diese Summe haben Jan und Luca Heck aus dem Nachbarort Gönnersdorf schon erreicht.  Sie haben einen Aufruf über die sozialen Medien gestartet und Sponsoren angesprochen, die ihre Trainingskilometer zu Spendengelder vergolden.

Hier der Aufruf von Jan und Luca mit einem Podcast zu ihrer Aktion

Eine ähnliche Idee verfolgt Lukas Ittenbach von der Schwalbe Trier, auch ein begeisterter Fairplay -Tour-Fahrer.

Er nennt sein Projekt: Train for Burundi

Eine weitere "ausgefallene" Idee an Spenden für Burundi zu bekommen, kam Herbert Ehlen beim Aufräumen. Da tauchten einige Dinge auf, die man selbst nicht mehr braucht, die aber für andere Menschen noch nützlich sind. Ein Freund richtete ihm die Plattform "Fair Play Schnäppchen" ein, über die er nützliche Dinge verkauft. Eine große Hilfe war ihm dabei, dass der Inhaber eines Sportgeschäftes, der noch einige Waren nach seinem Ausverkauf übrig hatte, diese ihm für den guten Zweck zur Verfügung stellte.

Wer nun aus der Fairplay Community ebenfalls Dinge über diese Plattform zu Spenden machen möchte, kann sich gerne mit Herbert Ehlen in Verbindung setzen.

Diese Beispiele sollen auch andere zu "ausgefallenen Ideen" motivieren.

Z.B. wie Carmen Goertz, die noch gut erhaltene Spiele und Bücher ihrer Kinder Felix und Jonas in Spendengelder umgesetzt hat.

 
 
 

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